Am 27. Oktober stellte die Europäische Kommission einen EU-Rahmen für Klimaresilienz vor, um Europas Fähigkeit zu stärken, Klimarisiken zu antizipieren, sich darauf vorzubereiten und sie zu bewältigen. In diesem Sommer führten anhaltende Hitzewellen und Dürren zu gefährlichen Waldbränden und ließen einige der größten Flüsse Europas auf historisch niedrige Wasserstände sinken. Ebenso haben wir in den vergangenen Jahren verheerende Überschwemmungen erlebt. Dies hat die schwerwiegenden Folgen verdeutlicht, die der Klimawandel für Bürger, Unternehmen und Infrastruktur haben kann.
75 % der Europäer leben in Städten und städtischen Gebieten. Sie spüren die Auswirkungen des Klimawandels hautnah. Der Aufbau von Klimaresilienz ist daher eine strategische Investition in die Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit, Gesundheit und den Wohlstand Europas. Die wirtschaftlichen Argumente für ein Handeln sind überzeugend. Die geschätzten wirtschaftlichen Verluste durch Klimaschäden im Zeitraum 2022–2025 beliefen sich auf etwa 200 Milliarden Euro, also 50 Milliarden Euro pro Jahr.